Magazin Herz-Kreislauf

Warum ein heißes Bad so gesund ist

aponet.de Wer täglich in die heiße Wanner steigt, hat einer japanischen Langzeitstudie zufolge ein geringeres Risiko, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben. Dabei war der Effekt umso größer, je häufiger die Testpersonen badeten.

Arbeitsweg: Wer auf das Auto verzichtet, lebt länger

aponet.de Menschen, die zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Zug zur Arbeit fahren, haben im Vergleich zu Autofahrern ein geringeres Risiko für Herzkrankheiten, Krebs und vorzeitigen Tod. Das zeigt eine aktuelle britische Studie, die im Fachblatt The Lancet Planetary Health veröffentlicht wurde.

Hochdosierte Folsäure in der Schwangerschaft erhöht den Blutdruck

aponet.de Frauen, die in der Schwangerschaft hochdosierte Folsäurepräparate einnehmen, haben ein höheres Risiko für Bluthochdruck. In der Zeitschrift "Hypertension" kommen chinesische Wissenschaftler zu der Schlussfolgerung, dass Folsäure-Präparate in der Schwangerschaft sinnvoll sind, auf eine hohe Dosierung jedoch lieber verzichtet werden sollte.

Nikotin kann Lungenhochdruck verursachen

aponet.de Zigarettenrauchen ist ein Hauptrisikofaktor für Herz-Kreislauf- und Lungenerkrankungen. US-Forscher haben nun einen weiteren Grund dafür gefunden: Das inhalierte Nikotin – egal ob aus herkömmlichen oder E-Zigaretten – erhöht den Blutdruck in der Lunge.

Soziale Isolation schadet der Gesundheit erheblich

aponet.de Menschen in sozialer Isolation sterben deutlich häufiger an Herzinfarkten, Schlaganfällen und aus anderen Gründen. Das zeigen Forschungsergebnisse, die auf dem virtuellen Kongress der Europäischen Akademie für Neurologie (EAN) präsentiert wurden. Auch Geldsorgen erhöhen das Risiko für schwerwiegende Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems.

Alkohol erhöht das Risiko für Schlaganfälle und Durchblutungsstörungen

aponet.de Schwedische Wissenschaftler haben den Alkoholkonsum auf Zusammenhänge mit dem Auftreten von acht Herz-Kreislauf-Erkrankungen hin untersucht. Das Ergebnis: Je mehr Alkohol konsumiert wird, desto höher ist das Risiko für einen Schlaganfall oder eine Durchblutungsstörung der Extremitäten.

Später schlafen erhöht das Herzrisiko

aponet.de Besonders die "online-Welt" hält viele Menschen abends länger wach als geplant. Möglicherweise sind aber selbst geringe Verzögerungen schlecht für die Gesundheit: Personen, die nur 30 Minuten später als üblich ins Bett gingen, hatten bis zum nächsten Tag eine höhere Ruheherzfrequenz, die auf ein erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko hindeutet. Das berichten US-Forscher im online Fachjournal npj Digital Medicine.

Milchprodukte senken das Risiko für Diabetes und Bluthochdruck

aponet.de Eine große internationale Studie zeigt, dass der Verzehr von mindestens zwei Portionen Milchprodukten täglich mit einem geringeren Risiko für Diabetes, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen einhergeht. Besonders deutlich war der Effekt bei Vollmilchprodukten.

Senkung des Blutdrucks verringert das Demenz-Risiko

aponet.de Bluthochdruck tut nicht weh, sollte aber trotzdem behandelt werden. Durch eine blutdrucksenkende Therapie sinkt das Risiko für einen Schlaganfall und Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems. Forscher aus Irland fügen dem noch etwas hinzu: Die Behandlung von Bluthochdruck beugt zusätzlich einer Demenz vor.

Höheres Infarkt-Risiko bei anhaltendem kreisrundem Haarausfall

aponet.de Die Alopecia areata ist ein entzündlich bedingter Haarausfall an meist kreisrunden oder ovalen Bereichen der Kopfhaut. Koreanische Wissenschaftler haben sich die Frage gestellt, ob diese chronische Entzündung auch Effekte auf das Herz-Kreislauf-System hat. Im Fachblatt "JAMA Dermatology" schildern sie, dass bei sehr lange währender Erkrankung das Risiko für einen Herzinfarkt um mehr als das Vierfache anstieg.

Langes Sitzen: Warum zieht uns ein Stuhl magisch an?

aponet.de Der Satz "Sitzen ist das neue Rauchen" ist mittlerweile berühmt, und er enthält viel Wahrheit: Langes Sitzen kann tatsächlich zu gesundheitlichen Problemen wie Depressionen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und sogar Krebs führen. Forscher aus den Niederlanden haben sich in der Zeitschrift "PNAS" näher mit der Psychologie des Sitzens beschäftigt.

Covid-19: Welche Rolle spielt Vitamin D?

aponet.de Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, starkes Übergewicht und Bluthochdruck steigern das Risiko für einen schweren Covid-19-Verlauf. All diese Erkrankungen weisen eine Gemeinsamkeit auf: Sie gehen oft mit einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel einher. Forscher der Universität Hohenheim glauben, dass das Vitamin auch beim Verlauf einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus eine Rolle spielen könnte, da Vitamin D das Immunsystem und Entzündungsprozesse im Körper reguliert.

Pfanzliches Eiweiß: Schützt Tofu das Herz?

aponet.de Der Verzehr von Tofu und anderen pflanzlichen Nahrungsmitteln, die viele Isoflavonoide enthalten, ist offenbar besonders bei Frauen mit einem geringeren Risiko für Herzerkrankungen verbunden. Personen, die mindestens einmal pro Woche Tofu aßen, erkrankten mit 18 Prozent geringerer Wahrscheinlichkeit an Herzerkrankungen als solche, bei denen Tofu nicht auf dem Speiseplan stand.

Motivation zum Sex in der Corona-Zeit

aponet.de Sex tut der Psyche und der Gesundheit gut, er kann ältere Erwachsene vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen und hilft die geistige Leistungsfähigkeit zu erhalten. Britische Forscher haben untersucht, wie es um die sexuellen Aktivitäten der Erwachsenen in Großbritannien während der Covid-19-Sperrung bestellt war, und kamen zu einem überraschenden Ergebnis: Nur vier von zehn Erwachsenen im Vereinigten Königreich waren in dieser Zeit sexuell aktiv.

Pilates bringt den Blutdruck runter

aponet.de Pilates kann die Herz-Kreislauf-Gesundheit junger, stark übergewichtiger Frauen verbessern, zeigt eine US-amerikanische Studie: Nach nur zwölf Wochen Training, das dreimal pro Woche mit nach und nach steigenden Anforderungen durchgeführt wurde, hatten sich die Steifheit der Blutgefäße und der Blutdruck der Teilnehmerinnen deutlich verringert.

Corona-Sperren sorgen für saubere Luft

aponet.de Die Covid-19-Pandemie hat vieles verändert: Reise- und Ausgangsbeschränkungen haben dazu geführt, dass der Verkehr massiv abgenommen hat. Dadurch hat sich die Luftverschmutzung reduziert, was weniger Todesfälle durch Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen nach sich ziehen wird.

Coronavirus schädigt auch die Gefäße

aponet.de Covid-19 gilt eigentlich als Lungenkrankheit. Warum Patienten auch lebensgefährliche Versagen anderer Organe erleiden, war bisher unklar. Mediziner aus der Schweiz zeigten nun, dass SARS-CoV-2 auch Entzündungen in den Gefäßen auslöst und so zu Organversagen bis zum Tod führen kann. Das könnte erklären, warum die Sterberate unter Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen so hoch ist.

Feinstaub: Woher die Belastung in Wohnungen stammt

aponet.de Ultrafeine Partikel, die z. B. durch den Straßenverkehr und Kraftwerke freigesetzt werden, können tief in den Körper vordringen. Dieser sogenannte Feinstaub belastet die Atemwege und das Herz-Kreislauf-System. Wie viel dieses Ultrafeinstaubs sich in der Innenraumluft von Wohnungen befindet, hängt dagegen vor allem von den Aktivitäten der Bewohner ab. Das berichten Forscher des Leibniz-Instituts für Troposphärenforschung in der Fachzeitschrift "Aerosol and Air Quality Research".